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Manfred Klinkebiel (JOPAPA) (*1954) |
Biografie
Manfred Klinkebiel wurde 1954 in Oldenburg geboren. 1964 erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Nach vielfältigen musikalischen Aktivitäten schon während der Schulzeit (Kirchenmusik-C-Examen, private Unterrichtstätigkeit) studierte er zunächst an der Fachhochschule für Kirchenmusik in Herford/Westfalen und legte dort das B- und A-Examen ab (Klavier: Hermann Iseringhausen; Orgel: Martin Lücker). Bei Prof. Burghard Schloemann beschäftigte er sich intensiv mit Kompositionsstudien in barocker und zeitgenössischer Musik. Zwei parallele Aufbaustudiengänge führten Manfred Klinkebiel nach Stuttgart zu Prof. Helmut Lachenmann (Kompositionsstudien) und zu Prof. Manfred Schreier (Künstlerische Reifeprüfung im Fach Chordirigieren). 1984 übernahm er eine Dozentur für Chorleitung und Neue Musik an der Hochschule Hildesheim im Fachbereich Kulturpädagogik. Bis 1987 arbeitete er gleichzeitig im nebenamtlichen Kirchenmusikerdienst und gründete eine kirchliche Kinder- und Jugendmusikschule. In diese Zeit fiel der Beginn seiner nachhaltigen Beobachtungen kindlicher Gestaltungs- und Entwicklungsvorgänge, die schließlich in sein eigenes Gestaltungskonzept (unter dem Fantasienamen JOPAPA) in Komposition, Malerei und Textarbeit einflossen. 1988 zog Manfred Klinkebiel nach Oldenburg zurück. Privatmusikunterricht, Konzerte (Orgel, Cembalo), Chorleitung und Komposition standen im Vordergrund. Seit 1990 arbeitet Manfred Klinkebiel an der Universität Oldenburg als Dozent für Orgel- und Klavierspiel und als Leiter des Hochschulchores. Seit den 90er Jahren erweiterte er sein JOPAPA-Konzept zu einer "Konkreten Philosophie", deren Überlegungen in Komposition, Bildgestaltung und im gesamten sonstigen Tätigkeitsbereich umgesetzt werden.
Werke bei Inventio
21 Begleitsätze (Klavier und Gesang)
21 Choralsätze (Orgel)
Chomsky (Cembalo und Klavier)
Pressearchiv
Tor zur Kindheit weit offen (Nordwest-Zeitung | 16.12.2008)










