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Memento Mori

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Art.-Nr.: 012. Kategorien: , .

Christoph J. Keller

Memento Mori

Konzertfantasie

für zwei Klaviere

Aus dem Vorwort des Komponisten

Die komplexe Satzstruktur der Konzertfantasie führt Interpreten und Zuhörer gleichermaßen in eine intensive Auseinandersetzung mit der Grundthematik: Geburt und Tod. Hierzu werden in dem Werk als historisches Tonmaterial neben der Dies-Irae-Sequenz aus der mittelalterlichen Totenmesse Fragmente aus dem Requiem des Jubilars und außergewöhnlichen Komponisten verwendet. Diese begegnen der Tonsprache meiner Musik und bilden in der spannungsvollen Konfrontation und Vereinigung mit ihr ein übergeordnetes Ganzes.
   Da sich die Konzertfantasie an professionelle Spielerinnen und Spieler richtet, wurde bei dieser Ausgabe auf Fingersatzangaben verzichtet. Die Pedalisierung ist dann von besonderer Bedeutung, wenn die Klänge bis hin zu sinfonischer Klangfülle expandieren. Alle polyphonen Abschnitte, meist mit „poco Ped.“ bezeichnet, sollten sehr transparent gespielt werden. Hierzu wäre, gerade bei raumakkustisch ungünstigeren Gegebenheiten, ein Pedalvibrato zu empfehlen, wie es beispielsweise die französische Pianistenschule (Cortot, Micault u.a.) beim Bach-Spiel pflegt. Die Metronomangaben dienen lediglich der Orientierung, nicht die absoluten Zeitmaße, sondern die Temporelationen sind dabei wichtig.

»Es ist eine schöne Tradition: Wo in der Musik der Tod heraufbeschworen wird, da müssen die Totenglocken ihr „Dies Irea“ läuten. Das war schon bei Berlioz oder Rachmaninow so und ist bei Keller nicht anders. Sein „Bedenke, dass du sterblich bist!“ präsentiert sich als Paraphrase über Themen aus Mozarts „Requiem“ und stellt diesen das Vokabular gemäßigter Moderne entgegen.«

(Manuel Rösler in Pianonews 4/2009 · Abdruck mit Genehmigung)


Christoph J. Keller

Memento Mori

Concert Fantasy

for two grand pianos

Excerpt from the Preface of the Composer

The complex structure of this concert fantasy leads both the interpreter and the listener to an intensive confrontation with its basic subjects: birth and death. Therefore, not only the Dies-Irae-sequence of the medieval requiem mass but also fragments of the Requiem by Mozart, the extraordinary composer, are used as historical musical material. These elements meet my own writing technique and a paramount whole is formed by this tensionful confrontation and its fusion.
   The concert fantasy is addressed to professional players, therefore no fingerings were written out in this edition. The pedalling is of special importance at passages where the sound expands up to a symphonic volume. All polyphonic parts, mostly indicated with “poco Ped.”, should be played very transparently. Especially for acoustically disadvantageous stage conditions a vibrato of the sustain pedal is recommended, for example one that is maintained by the French piano-school (Cortot, Micault et al) for the performance of Bach. The metronome settings merely act as an orientation. Not the exact values are of importance, but the relations of tempo are.

Zusätzliche Informationen

Artikelart

Notenheft Din A4, Rückendrahtheftung

Umschlag

hochglanzveredelt (cellophaniert), in Farbe (kann von der Darstellung abweichen)

Inhalt

24 Seiten, schwarzweiß

Vorwort

Deutsch & English

ISMN

M-50156-012-7